Freizeit 2004

Langeweile war ein Fremdwort, schließlich verbrachten sie eine Woche voller sportlicher Aktivitäten.KRÖV. (mü) 45 Kinder des Turnvereins erlebten eine abwechslungsreiche Ferienfreizeit in Kröv. Langeweile war ein Fremdwort, schließlich verbrachten sie eine Woche voller sportlicher Aktivitäten.

Ausgelassenes Treiben herrschte bei den 45 Kindern im Alter von sieben bis 12 Jahren in der Kröver Turnhalle. Sie waren aktiv bei der Ferienfreizeit des Turn- und Sportvereines dabei. So gab es in der Turnhalle "Vertrauensspiele" aus dem Bereich Abenteuer- und Erlebnissport. An Ringen wurden die Kinder hochgezogen, die Höhe bestimmten sie selbst. Auch Teamspiele wie das "Spinnennetz" forderten die Kinder. Hier mussten sie an einer imaginären Wand, die aus mit Seilen unterteilten Feldern bestand, hochkriechen, oder mit der Hilfe der anderen Kinder durch die Seile hindurch gehoben werden. Alternativ galt es, mit verbundenen Augen auf Richtungszurufe darunter durch zu krabbeln, ohne das Netz zu berühren. Beim Matten-Rodeo konnten sie das Gleichgewicht üben und auf einen Weichboden balancieren, während die anderen Kinder die auf Medizin- und Basketbällen liegende Matte zogen.Für jeden Geschmack ein Spiel dabei

Vielseitig war das Programm, und für jeden Geschmack war etwas dabei. Da gab es Aktivspiele im Schulhof, eine Fahrrad-Olympiade und eine Rallye per pedes durch Kröv, der Ferienpark in Klotten wurde besucht, und es gab eine Wanderung von Wolf nach Bernkastel-Kues; mit dem Schiff ging es wieder zurück. "Die hatten ein richtig gutes Programm," schwärmt Anneliese Anderson und bedauert, dass ihre Tochter abends so müde war, dass sie kaum etwas erzählen konnte. Auch eine Nachtwanderung zum Hähnchen-Born durfte nicht fehlen. Bei einem herrlichen Blick auf Kröv genossen die Kinder und Eltern Köstlichkeiten vom Grill. Gemeinsam mit seiner Frau Margarethe organisierte Turnwart Hugo Schlink Kinderturnen im Verein und betreute auch die Ferienfreizeit, die vom Kinderturnklub des Turnvereines Kröv organisiert war. Unterstützt wurden sie auch von der 13-jährigen Sabine Junglen, die bereits zum zweiten Mal als Betreuer dabei war. "Hier ist mehr los als zu Hause", schildert sie ihre Ambition. Manchmal sei es "stressig, aber auch schön," sagt sie. Genau wie die gleichaltrige Laura Beth wolle sie Verantwortung übernehmen. Einen Gruppenhelferlehrgang haben sie bereits absolviert. "Wir brauchen solche Mädchen", freut sich Schlink über das Engagement und hofft, dass sie sich weiter im Verein engagieren. "Ich fand das Wandern schön, weil viele Kinder zusammen so weit gegangen und wir mit dem Schiff zurück gefahren sind", schwärmt die siebenjährige Anna Röhl aus Kröv. "Mir gefiel gut, als wir mit dem Fahrrad um die Hütchen herum gefahren sind," fügt die gleichaltrige Savannah Anderson hinzu.